Claudia Ganzenmüller

Wer bin ich?

Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos. (Loriot)

 

Schon seit meiner Kindheit ziehen Tiere, ganz besonders Hunde, mich magisch an. Glücklicherweise durfte ich mit Hunden aufwachsen und werde von eigenen Hunden begleitet, seitdem ich mein Lehramts-studium beendet hatte. Ich lebe seit ca. 40 Jahren mit Hunden. Die ersten Hunde waren wunderbare Mischlinge aus dem Tierschutz.

 

Masha, meine erste Leonbergerhündin (gekört, also zur Zucht zuge-lassen), begleitete mich in meiner Zeit als Grundschullehrerin dann jahrelang als "Schulhund" vormittags in meine Schulklassen in Nördlin-gen sowie andere Schulen und Kindergärten.

 

Emmy, ebenfalls eine Leonbergerhündin, war mein Seelenhund - ein traumhaft schöner Leonberger. Sie zeigte früh ihr genetisches Erbe des Herdenschutzhundes und forderte mich Zeit ihres Lebens sehr. Emmy zeigte die ganze Bandbreite von Jagdverhalten, Ressourcenvertei-digung, Territorialverhalten und Misstrauen gegenüber Fremden. Ein starker, selbstbewusster Hund, der durch Leckerli nicht zu beein-drucken war. Ein Hund, dessen Vertrauen und Bereitschaft, sich führen zu lassen, ich mir erst verdienen musste.

Durch Emmy wurde ich Hundetrainerin – sie lehrte mich unglaublich viel über Hundeverhalten, Grenzen, Klarheit und auch die Akzeptanz, eben nicht alles ändern zu können.

 

Fast ebenso lange wie mit Hunden lebe ich mit Pferden. Meine beiden jetzigen Pferde sind 23 und 25 Jahre alt.

Im letzten Jahrzehnt päppelte ich ein Dutzend Jungkatzen auf, die ich über den Tierarzt, Privatpersonen, den Tierschutz bekam oder die wir selbst auf der Straße fanden. Sie wurden dann meist vermittelt, manche durften auch bei uns bleiben.

Außerdem ziehe ich seit vielen Jahren aus dem Nest gefallene Jung-vögel auf, die ich dann auswildere.

Nebenher päppeln und überwintern wir ab und zu junge Igel und freuen uns an den vielen Wildtieren, die um und auf unserem Hof leben und ihren Nachwuchs großziehen: Schleiereulen, Turmfalken, Schwalben. Auch Eichhörnchen, Hasen und Füchse sehen wir hier manchmal.

 

 

 


leonberger "Amira"

Amira begleitet mich seit September 2017

Der Zauber des Anfangs - ein Welpe zieht ein!

Kurz nachdem ich mich von meinem Seelenhund Emmy verabschieden musste, hatte ich die wunderbare Gelegenheit, einem mir privat bekannten, vorbildlichen Leonbergerzüchter bei der Aufzucht eines 12er-Wurfes helfen zu dürfen. Vom ersten Tag an konnte ich das Wunder der schnellen Entwicklung der Hundebabys fast täglich begleiten. Einer der Welpen - unsere Amira, ehemals Agnetha-Bianca vom Holzland - zog dann im Alter von 9 Wochen bei uns ein. Wir genießen den tollen Bären jeden Tag.

Und durchlebten auch wieder einmal den Stress und die Sorgen von menschlichen Hundeeltern. Stubenrein werden, Durchschlafen,  Ernährung, Erziehung, Leinenführigkeit, Umwelterfahrungen, Sozialisation... alle Menschen in der gleichen Situation haben mein vollstes Verständnis.

So anstrengend es auch manchmal war, ist es doch auch traumhaft schön, einen Welpen aufwachsen zu sehen, ihm die Welt zu zeigen, die Lebens-freude zu spüren, dieses Wesen im Laufe der Zeit kennenzulernen, voller Dankbarkeit für das Vertrauen und die bedingungslose Liebe, die sie einem entgegenbringen.


Berufliche Entwicklung

Mein langer Weg zu den Hunden ...

1988  Abitur

1990  Abschluss als BTA (Biologisch-Technische Assistentin)

1992  nach zwei Jahren Biologiestudium berufliche Umorientierung

1996   1. und 2. Staatsexamen als Grund- und Hauptschullehrerin und erste Stelle an einer Grund-und Hauptschule in Stuttgart

ab 1997  Kinderpause (3 Kinder, später auch Pflegekinder)

In dieser Zeit Legastheniekurse, Klavierunterricht, Reitunterricht, erste Hundegruppen, Ausbildung zur Tierkommunikatorin

 

2012  Staatlicher Schuldienst an Nördlinger Schulen

Seit Anfang 2015 eigene Hundeschule

Juli 2015  Entlassung aus dem Staatsdienst auf eigenen Wunsch = Kündigung von Job und Verbeamtung

Oktober 2015  Nachweis der Sachkunde gemäß §11 TierSchG

Seit 2017 Ausbildung von PTBS-Assistenzhunden
Seit 2019 Ausbildung von Diabetikerwarnhunden

 

Seit vielen Jahren: Regelmäßige Fortbildungen, Praktika, Webinare, Vorträge...

Ständige intensive private Fortbildung.

 


Meine Philosophie

Verständnis-Verantwortung-Vertrauen

Hunde bleiben - unabhängig von ihrer Rasse, ihrer Rasse, ihrem Charakter, dem Grund der Anschaffung sowie ihrem Besitzer - erst einmal Lebewesen/Tiere/Hunde mit bestimmten Bedürfnissen. Wir sind verantwortlich dafür, diese Bedürfnisse nach Gesellschaft, Nahrung, Bewegung und Zuneigung zu erfüllen.

Unsere Hunde leben in unserer (!) Welt - Autos z. B. sind in ihrem genetischen Programm nicht vorgesehen. Ebenso wenig das ständige Treffen fremder Hunde, das Leben in Häusern, langes Alleinbleiben, Giftköder und andere Dinge, die ihnen begegnen können. Sie sind auf unsere gute Führung angewiesen. Hunde, die uns vertrauen, mit einer guten Beziehung zu uns und einem guten Gehorsam, können viele Freiheiten bekommen. Und wir sollten immer ein fairer, freundlicher Chef sein.

Ich arbeite grundsätzlich soweit wie möglich sanft und positiv, hole die Hunde (und die Besitzer) da ab, wo sie stehen und lege Wert darauf, auch zu vermitteln, warum wir was tun. Dazu gehört auch ein Bewusstsein für die Körpersprache von Mensch und Hund - denn es geht hier nicht um das bloße Erteilen von verbalen "Befehlen". Mir ist wichtig, dass wir unsere Hunde verstehen. Dazu gehört auch kynologisches Fachwissen. Streicheln allein genügt nicht.

Beide Beteiligte sind Individuen mit Vorgeschichte, Potential, Charakter und bestimmten Wünschen. Das möchte ich berücksichtigen.

Aber auch das Setzen von Grenzen ist wichtig und nötig - bei Hunden wie ja auch bei Kindern. Sonst kann es gefährlich werden - oder zumindest sehr anstrengend, wie Eltern sicher bestätigen können.

Meine Ziele

Glückliche Menschen und glückliche Hunde!

Sichere, zuverlässige, kontrollierbare Hunde, die uns im Alltag begleiten können, wunder-bare Familienhunde sind und die gerne mit uns zusammenleben. Hunde, mit denen wir Spaß haben, die unser Leben bereichern und Hund sein dürfen. Es gibt für jedes Mensch-Hund-Team eigene Ziele, die erreicht werden können. Und manchmal auch Ziele, die nicht erreicht werden können - weil sie uns oder unserem Hund einfach nicht entsprechen. Das gilt es gut zu unterscheiden. Ich wünsche mir, dass erreicht wird, was realistisch ist.

Meine Methoden

Es gibt nicht "die" Methode, die für jeden Menschen und jeden Hund und jede Situation passt. Es gibt so viele Wege, etwas zu erreichen, zu ermöglichen - vieles hat sich bewährt, manchmal muss man neue Wege gehen, um den passenden Weg für genau dieses Mensch-Hund-Team zu finden.

Gerne lasse ich mich von neuen Ideen inspirieren, letztendlich muss und darf man als Trainer jedoch seinen eigenen Weg finden. Dazu gehören u.a. Erfahrung, Selbstreflexion, gute Beobachtungsgabe und Offenheit.

Und Ihr Anteil

Ohne Sie würde sich wohl nichts verändern. Es liegt weitgehend in Ihrer Hand, denn die Umsetzung im Alltag ist entscheidend. Sie haben die Chance, Ihren Hund besser "lesen" zu lernen. Angemessene Reaktionen, wohl-wollende Konsequenz, gute Lebensbedin-gungen bieten, für Ruhe und auch Auslas-tung sorgen - das sind Ihre täglichen Geschenke an Ihren Hund. Veränderung bedeutet Arbeit - sind Sie dazu bereit?

Was Sie dafür bekommen? Die bedingungs-lose Liebe Ihres Hundes und den Blick in strahlende, glückliche Augen. 


KONTAKT

 

Claudia Ganzenmüller

Nördlinger Str. 4

86753 Möttingen-Balgheim

09083-920556

 

claudia@menschundhund-team.de

Facebook: "Mensch&Hund-Team"

www.menschundhund-team.de